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  • AutorenbildKathrin

Raynor Winn - Der Salzpfad


»Damals hatte ich keine Ahnung, dass der South West Coast Path erbarmungslos war, dass wir fast so viele Höhenmeter bewältigen würden, als würden wir viermal auf den Mount Everest klettern, dass wir über tausend Kilometer auf einem Weg wandern würden, der Zum Teil nur dreißig Zentimeter breit war.«
 

Buchinformationen

Erscheinungsdatum: 21.06.2021

Herausgeber/ Verlag: Goldmann Verlag

Seitenanzahl: 416 Seiten

 

Klappentext

Alles, was Raynor und Moth noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den gesamten South West Coast Path, Englands bekanntesten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie begegnen Vorurteilen und Ablehnung, doch zugleich entdecken sie das Glück ihrer Liebe und lernen, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Widrigkeiten zum Trotz öffnet ihr mehrmonatiger Trip ihnen die Tür zu einer neuen Zukunft.

 

Rezension

Handlung:

Ray und Moth besitzen wirklich gar nichts mehr, weder ein zuhause noch sonst was und entscheiden sich von einem Tag auf den nächsten den West Coast Path zu erklimmen und entlang zuwandern, was gar nicht so einfach ist. Ray berichtet in ihrem Buch die Aufs und Abs die die beiden durchleben musste, den Hunger den sie ertragen mussten, die Menschen die ihnen nicht immer positiv entgegenkamen und vieles mehr. Dabei lässt sie aber auch keine interessanten Fakten rund um den West Coast Path und die verschiedenen Gebiete aus, sodass man dabei trotzdem noch einige interessante Informationen geliefert bekommt. Sie nimmt auch keinen Blatt vor dem Mund und berichtet über die Krankheit ihres Ehemannes und den Ängsten die sie begleiten. Interessanterweise finden die beiden Hoffnung und Freude, obwohl sie immer öfter von Schmerzen und Hunger geplagt sind, aber als sie kurzzeitig die Wanderung abbrechen und kurzzeitig wieder ein Dach über den Kopf haben, merken sie dass sie den Salzpfad vermissen und es ihnen dort besser erging.

 

Fazit

Ich fand den Reisebericht oder die Erzählungen von Ray wirklich interessant, was wieder einmal beweist dass wir Menschen von heute auf morgen machen können was wir möchten und frei entscheiden können. Gerade die beiden waren mit ihrer Mut und ihrem Ehrgeiz sehr inspirierende Menschen. Ich werde zwar nicht so schnell das Bedürfnis haben dieselbe Erfahrung wie die beiden zu machen, sollte es aber der Fall sein ist dieses Buch ein guter Anfang um den nötigen Mut und Vorbereitungen zu treffen. 4/5 Sternen.


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